Utopie und Untergang - Kunst in der DDR Düsseldorf Kunstpalast

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Dienstag, 24. September 2019 09:50–17:00 Uhr

Kursnummer 205
Dozentin Hannelore Hückel
Datum Dienstag, 24.09.2019 09:50–17:00 Uhr
An-/Abmeldeschluss 20.09.2019
Gebühr 37,70 EUR
Treffpunkt

Hauptbahnhof Dortmund

Treffzeit am Treffpunkt 09.50 Uhr (Dauer bis ca. 17.00 Uhr)
Reiseleistungen Bahnfahrt, Eintritt, Sonderführung

Kursort

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Dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer widmet sich der Kunstpalast mit einer großen Ausstellung der Kunst aus der DDR. Mehr als 130 Gemälde und Arbeiten auf Papier von 13 unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern verdeutlichen eine spannungsreiche, oft widersprüchliche Kunstepoche. -- Bis 1990 wurde Kunst aus der DDR in der Bundesrepublik häufig gezeigt. In den letzten Jahrzehnten hatte das Publikum im Westen jedoch selten die Chance, die Werke im Original zu sehen. Die Ausstellung präsentiert mehrere Hauptwerke der seit der documenta 1977 als offizielle Maler der DDR wahrgenommenen Künstler Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Willi Sitte und ermöglicht tiefere Einblicke in deren Schaffen.-- Mit ihrer Auswahl lenkt die Ausstellung den Blick auf die überraschend vielseitige und zugleich widersprüchliche Kunstepoche zwischen 1949 und 1989. In monographischen Werkgruppen werden künstlerische Positionen zwischen Anpassung und Rebellion, Affirmation und Subversion vorgestellt. Viele Künstler aller Generationen rieben sich nach dem Zweiten Weltkrieg an den strengen Vorgaben des Sozialistischen Realismus. Ihre künstlerischen Strategien entwickelten sie oft unter Druck: Zurückgezogen oder in rebellischem Widerspruch zum Staat. -- Leihgaben kommen aus allen wichtigen ostdeutschen Museen. (Zusammengestellt aus der Darstellung des Museums)
Nach der Führung können wir uns im "Kristallbar" oder im "Caffè" stärken, um dann die Energie zu haben, uns entweder die Sammlung oder nochmals Werke der Ausstellung anzusehen.

Hannelore Hückel Hauptdozentin