Paul Klee und ‚museum global‘: Mikrogeschichten einer ‚ex-zentrischen‘ Moderne – Düsseldorf K 20

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Dienstag, 19. Februar 2019 09:50–17:30 Uhr

Kursnummer 275
Dozentin Hannelore Hückel
Datum Dienstag, 19.02.2019 09:50–17:30 Uhr
An-/Abmeldeschluss 15.02.2019
Gebühr 39,70 EUR
Treffpunkt

Hauptbahnhof Dortmund

Treffzeit am Treffpunkt 09.50 Uhr (bis ca. 17.00/17.30 Uhr)
Reiseleistungen Bahnfahrt, Eintritt, Sonderführung

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Düsseldorf erprobt einen neuen Blick auf die Kunst der außereuropäischen Welt, der möglichst frei ist von der eurozentrischen Betrachtungsweise.
Die ausschließlich europäisch-westlich orientierte Sammlung der NRW-Landesgalerie tritt in den Dialog mit Kunstwerken aus den Ländern Süd- und Mittelamerikas, Asiens und Afrikas. Die Präsentation eröffnet einen globalen Blick auf Kunst von 1910 bis 1960 und ‚erzählt‘ Mikrogeschichten z.B. des Modernismo aus Brasilien oder der Zaria Art Society aus dem westafrikanischen Nigeria. Sie werfen jeweils ein Schlaglicht auf einzelne, aus heutiger Perspektive zentrale Umbruchsituationen in verschiedenen Teilen der Welt, die eigenständige künstlerische Positionen in Auseinandersetzung mit - und bewusster Abgrenzung zur - westlichen Moderne hervorgebracht haben. - Dem Ausstellungsrundgang durch die nicht-westliche Kunstgeschichte werden Werke aus der NRW-Sammlung von Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Fernand Léger oder Maria Helena Vieira da Silva unter den unterschiedlichen Themen: ‚Wie spiegeln sich Flucht und Exil in den Werken einzelner Künstler?‘ ‚Wie entstehen nationale und kulturelle Identitäten?‘ ‚Welchen kulturpolitischen Einfluss nehmen die Künstler?‘ zur Seite gestellt.
Die Einleitung in die Ausstellung übernehmen Bilder von Paul Klee, die als ‚Botschafter‘ einer ‚neuen Bundesrepublik‘ 1966-85 um die Welt gereist sind, bevor sie zum Grundstock der Düsseldorfer Sammlung wurden. (Zusammengestellt aus der Darstellung des Museums)
Nach der Führung können wir uns im ‚Klee’s‘ stärken, um dann die Energie zu haben, uns entweder die Sammlung oder nochmals Werke der Ausstellung anzusehen.

Hannelore Hückel Hauptdozentin