Studienfahrt nach Berlin  15.-19. April 2013
(mit "politischem" und "musealem" Schwerpunkt) 

 
So wie wir hier unter der Reichstagskuppel (mit dem Abgeordneten Erich Fritz) in die Kamera schauen: heiter, diszipliniert, neugierig und offen – so verliefen auch die Tage unserer Reise nach Berlin, bei der auch das Wetter in ungewöhnlich freundlicher Art mitgespielt hat. 
Der Taxidienst zum Busbahnhof klappte optimal – nach stauloser, ruhiger, angenehmer Fahrt landeten wir in Berlin, vom Fahrer in die ersten am Weg liegenden Sehenswürdigkeiten eingewiesen.
Nach dem Einchecken im zentral gelegenen Hotel unternahmen gleich einige Teilnehmer den ersten Ausflug in kleinere Galerien oder zum Potsdamer Platz, um nur ja möglichst viel von der Fülle des Angebots der Stadt mitzubekommen.

Die folgenden Tage verliefen wie geplant: Stadtrundfahrt, Antikenmuseum, Bundestag als eingeladene Gäste (Teilnahme an einer Fragestunde und einem Gespräch), Führung durch das Bundeskanzleramt, und wieder Museen: Gemäldegalerie und ‚Geschichte von Berlin’ samt Atombunker. 

Allerdings verlockte das herrliche Wetter einen Teil der Gruppe, anstatt sich  in die Welt der Giotto, Botticelli, Dürer und Cranach einschließen und versetzen zu lassen, lieber die Spree mit dem Boot zu erkunden und das Leben dort zu genießen. Der außerordentlich freundliche Busfahrer ermöglichte dies durch einen zusätzlichen Transfer. Die Fahrt zu den Hackeschen Höfen zur Mittagspause füllte eine Lücke der Stadtrundfahrt, die mit ihrer Konzentration auf Tempelhof, Kreuzberg und East Side Galery ein paar Glanzlichter ausgelassen hatte.

Die Abende zur freien Gestaltung füllten viele mit Besuchen im Kabarett oder Konzert. Leider war die Oper in dieser Woche durch einen Wettbewerb besetzt, sodass ihr Angebot nicht zur Verfügung stand.

War der letzte Tag ein weißes Feld, vorgesehen für kleinere Einkäufe – erwies sich der Vorschlag des Busfahrers, dazu doch - nach dem Lärm- Wege- und Verkehrsstress in  Berlin – ins stille Potsdam auszuweichen, als freudig angenommene Alternative, die uns  ‚ins menschliche Maß’ (auch bei den klassizistischen Häusern) zurückführte.

Ein Stau auf der Rückfahrt war nicht ganz umgehbar – so landete die zufrieden-müde Gruppe um 19h30 in Dortmund, wo sie der erste Schauer der Reise empfing.

geschrieben für Sie von Hannelore Hückel